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Ananas

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Sie ist die Krone in jeder Obstschale, und sie vereint alles, was wir am Obst so lieben: Die Ananas! Süß und herb zugleich, festes Fruchtfleisch voller süßem Saft. Selbst als Konserve - Ananas sind eine der bliebtesten Obstkonserven überhaupt - ist sie noch ein unvergleichlicher Genuss. Um wie viel mehr erst die frische Frucht. Sei es als reine Frucht, im Obstsalat oder in legendären Gerichten wie dem Toast Hawaii oder dem Riz Casimir.

Für Europa entdeckt wurde die Ananas noch von Christoph Columbus. Berühmt sind die Plantagen auf Hawaii, inzwischen werden Ananas - die botanisch zu den Bromeliaceae gehören und strenggenommen eine Sammelfrucht aus Beeren darstellen - überall im tropischen Gürtel und auch in Gewächshäusern in Europa angebaut. Ananas haben einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen und Enzymen. Sie fördern die Verdauung, wirken entzündungshemmend, senken den Blutdruck und bauen Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden ab.

Die Ananas von Denscheilmann und Wellein stammen überwiegend aus Costa Rica.

 

 
Apfel

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Er ist mit ziemlicher Sicherheit die älteste kultivierte Frucht der Erde. So alt immerhin, dass seine Ursprünge nicht mehr restlos zu klären sind. Man vermutet die Gegend zwischen Kaspischem Meer und Schwarzem Meer als Herkunftsregion. Aber natürlich ist der Apfel noch viel älter: Schließlich war es ein Apfel, mit dem die Schlange seinerzeit Eva im Paradies verführte...

Verführerisch - dank vieler Jahrhunderte der Züchtung vermutlich sogar noch verführerischer - aber zum Glück ganz ohne Sünde zu genießen sind heutige Äpfel. Weit über 50 Sorten gibt es. Dabei reicht das Spektrum von traumhaft süß bis herrlich fruchtig-säuerlich. Die Konsistenz bewegt sich von mehlig-zart bis knackig-fest. Die Saison für heimische Äpfel beginnt im Spätsommer und reicht bis weit in den Herbst hinein. 

Die  beliebtesten Sorten sind der feinsäuerliche, sehr süße und aromatische Elstar, der Cox Orange mit einem sehr edlen Aroma, der mit seiner feinen Säurenote süßfruchtig und würzig schmeckt, der ebenfalls süßfruchtige Royal Gala, der süße, feinsäuerlich-aromatische Jonagold sowie der Golden Delicious, ebenfalls süß mit feinem Aroma. Die Äpfel von Denscheilmann und Wellein stammen aus den berühmten deutschen Anbaugebieten am Bodensee und im Alten Land in der Gegend um Hamburg. 

Aprikosen

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Schon vor weit über 3.000 Jahren wurden Aprikosen in China kultiviert. Noch heute sind sie dort ein Symbol für junge Mädchen. Über Armenien (daher der botanische Name: Prunus armeniaca - Armenische Pflaume) und Anatolien brachten sie die Römer im ersten Jahrhundert v. Chr. nach Europa. Aprikosen sind auch unter ihrem österreichischen Namen als Marillen bekannt.

Aprikosen wachsen an kleinen bis mittelgroßen Bäumen, Samen liegt  im mandelförmigen Stein, die Farbe ist gelb/orange, mitunter bildet sich auf der Sonnenseite eine rote Backe. 

Klassische Anbaugebiete für Aprikosen sind die ungarische Tiefebene und in jüngerer Zeit auch Gegenden in Spanien und Italien. Das weltweit größte Anbaugebiet liegt jedoch in der osttürkischen Provinz Malatya am Oberlauf des Euphrat. Fast 95 Prozent der in Europa verzehrten Früchte kommen von dort. Insbesondere stammen von dort auch die besonders süßen Zuckeraprikosen. Auch die Aprikosen von Denscheilmann und Wellein stammen aus dieser Gegend.

Außer dem Genuss der frischen Früchte eignen sich Aprikosen hervorragend zur Zubereitung von Marmelade, in Österreich und Süddeutschland für Marillenknödel oder für die Herstellung von Marillenbrand, einem besonders feinen Obstbrand.

 
B
 
Bärlauch

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Ja, Bärlauch mit dem botanischen Namen Allium Ursinum ist verwandt mit Schnittlauch,  Zwiebel und Knoblauch. Woher der Bär im Namen stammt, ist allerdings ebenso wenig zweifelsfrei zu klären, wie die Herkunft der Pflanze selbst. Heute ist Bärlauch als Wildpflanze in feuchten Laubwäldern oder in Kultur fast in der ganzen Welt zu Hause. Angesichts seiner vielfältigen Eigenschaften ist das kaum verwunderlich.

Denn Bärlauch ist ein wahrer Alleskönner. 

Vor allem wegen seiner gesundheits-fördernden Wirkung erfreut sich der Bärlauch immer größerer Beliebtheit. Insbesondere leistet er einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung gegen Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Denn neben vielem anderen senkt er den Blutdruck, fördert er die Verdauung und reduziert das Risiko einer Arteriosklerose.

In der Küche kommt Bärlauch ebenfalls sehr vielseitig zum Einsatz. Als Gewürz verfeinert er allerlei Speisen wie z.B. Quark, Butter oder Salate mit seinem feinen Knoblauch Aroma. Bärlauch Pesto ist in der leichten, mediterran angehauchten Küche kaum mehr wegzudenken. Zudem ist Bärlauch im Frühjahr das erste Kraut und kann somit vorzüglich anstelle von Schnittlauch oder Zwiebelkraut verwendet werden. Weil er sowohl beim Kochen wie auch beim Trocknen seinen charakteristischen Duft und Geschmack und die heilenden Wirkungen verliert, verwendet man Bärlauch am besten frisch.

Der Bärlauch von Denscheilmann und Wellein kommt frisch geerntet aus den heimischen fränkischen Anbaugebieten. 

 

Beeren: Brombeere, Himbeere, Johannisbeere

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Sie gehören zum Sommer wie die Sonne und das Baden, sie sind der wahre Geschmack des Sommers: Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren. Eigentlich dürfte man sie nur barfuß und in einer Wiese liegend essen - aber wer kann das schon.

Sowohl die Brombeere als auch die Himbeere sind biologisch keine Beeren, sondern beide sind so genannte Sammelsteinfrüchte der Gattung Rubus. Das kann dem Laien aber egal sein: Wenn er vorsichtig in die Frucht beißt, den Saft schmeckt, oder einen köstlichen, mit diesen Früchten belegten  Kuchen bei einer sommerlichen Kaffeetafel verzehren darf, dann zählt einzig und allein der unvergleichliche Genuss.

Ähnlich vielseitig wie Him- und Brombeere ist die Johannisbeere, die allerdings im Gegensatz zu den beiden oberen eine echte Beere ist. Alle sind nahezu in jeder Darbietungsform ein Genuss: Als reine Frucht, als Marmelade oder Gelee, als Saft, auf Kuchen oder im Obstsalat. Dazu sind sie, wie die meisten Beeren, außerordentlich vitamin- und mineralstoffreich.

Zu Beginn der Saison kommen die Früchte aus Südosteuropa, überwiegend aus Rumänien, später sind dann auch die heimischen Früchte auf dem Markt zu finden. 

 

 
Birnen

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"Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand..."

Der Birnbaum des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck in Theodor Fontanes gleichnamiger Ballade ist wohl der berühmteste seiner Art. Und nicht zu unrecht waren und sind seine Früchte so beliebt. Zwar hat eine Birne keinen größeren Zuckergehalt als z.B. Äpfel, aber deutlich weniger Säure. Dadurch schmeckt sie wesentlich süßer und ist auch für den empfindlichen Magen außerordentlich bekömmlich.

Birnen als Kulturpflanzen begleiten den Menschen seit frühesten Zeiten. Schon Homer kennt sie und bereits im alten Rom waren 38 verschiedene Sorten bekannt. Heute schätzt man, dass es weltweit etwa 5.000 verschiedene Sorten von Birnen gibt. Derzeit vermutlich die  Bekannteste dürfte die Williams Christ Birne sein, die vor allem zur Produktion von Obstbrand verwendet wird, aber auch als Tafelobst vorzüglich geeignet ist. 

Neben dem geringen Säuregehalt weisen Birnen weitere Vorzüge auf: Der hohe Eisengehalt wirkt blutbildend, das Kalium entwässert und der große Phosphoranteil stärkt das Nervensystem. Vor allem aber, und das wusste natürlich auch der alte Herr von Ribbeck, schmecken Birnen einfach ganz phantastisch.

Die Birnen von Denscheilmann und Wellein stammen aus Anbaugebieten in Spanien (Sorte Limoneras), Italien (Sorte Santa Maria) und Frankreich (Sorte Guyot).

 
C
 
Clementinen

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Kein Nikolausstiefel ohne Clementinen, kein Winter ohne die köstlichen Früchte, in denen der Sommer jedesmal auf´s Neue erblüht.

Die Clementine ist nicht nur eine kleinere Verwandte, sondern in gewissem Sinne wirklich die Tochter der Orange, ist sie doch im Mittelmeerraum entstanden als Kreuzung zwischen Orange und Mandarine. Clementinen sind nicht nur süß und sehr wohlschmeckend, sondern auch kernlos und leicht zu schälen. Angebaut werden Clementinen, die auf kleinen, immergrünen Bäumen wachsen, heute im Mittelmeerraum, in Nordafrika und in Florida.

Für die charakteristische "huppelige" Schale der Clementinen sind übrigens die zahlreichen Öldrüsen verantwortlich, die für die "Dellen" in der Schale sorgen.

Die Clementinen von Denscheilmann und Wellein stammen überwiegend aus Spanien.

 
Cranberry

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Köstlich frisch im Geschmack und obendrein noch gesund - kein Wunder, dass Cranberries derzeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde sind. Als Früchte, als Saft, als Bestandteil vieler Produkte wie zum Beispiel Müsli oder Fitnessriegel.

Cranberries, zu deutsch Kran- oder auch Kranichbeere, wissenschaftlich vaccinium macrocarpon gehören zur Gattung der Heidelbeeren und stammen ursprünglich aus den Hochmooren des östlichen Nordamerika. Inzwischen werden Cranberries auch in deutschen Moorlandschaften angebaut. Die etwa blaubeerengroßen Früchte sind nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung sehr beliebt.

Bemerkenswert ist die Ernte: Dazu werden die Felder geflutet, die Beeren mit speziellen Maschinen von den Sträuchern abgeschüttelt und anschließende die oben schwimmenden Früchte eingesammelt. Die Früchte schwimmen wegen vier innenliegender Luftkammern. Dank dieser Kammern springen die reifen Beeren, wenn sie zu Boden fallen. Auf diese Weise kann man die hochwertigen, zum Verzehr geeigneten Beeren von den minderwertigen unterscheiden, die vor allem zur Produktion von Saft oder Kompott verwendet werden.

Die Cranberries von Denscheilmann und Wellein stammen aus den traditionellen Anbaugebieten in Nordamerika.