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Radieschen und Rettich

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Wenn der Schnee und der Winter endlich das Feld geräumt haben, wenn die Sonne im Mai kräftig wärmt und zu einem Ausflug lockt, dann ist die Zeit der Biergärten und der zünftigen Brotzeiten da. Und natürlich gehören Rettich und Radieschen genauso dazu wie eine herzhafte Breze und ein kühles Bier.

Gerade im Frühjahr sind Rettich und Radieschen aus deutschem Anbau besonders zart, frisch und schmackhaft. Ein Genuss, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Radieschen entfalten ihren Geschmack am besten, wenn sie in Scheiben oder Streifen  geschnitten sind. Beim Rettich ist der spiralförmige Schnitt typisch. Beide Gemüse sollten möglichst frisch genossen werden.

Biologisch gehören beide Pflanzen zur Gattung Rettich (lat. Raphanus) und sind eng verwandt. Beide heißen sie botanisch Raphanus sativus, nur in der so genannten subspecies unterscheiden sie sich. Das Radieschen (Art: Gartenrettich, lat. Raphanus sativus subspecies sativus) erhält seine charakteristische Schärfe durch ein darin enthaltenes Senföl. Der Rettich wie wir ihn kennen heißt tatsächlich seiner Hauptverwendung nach "Weißer Bier-Rettich" (lat. R. sativus suspecies niger var. albus).

Rettich und Radieschen von Denscheilmann und Wellein kommen aus Deutschland, insbesondere aus dem Fränkischen Gemüseanbau.

 
Rhabarber

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Rhabarber, heißt es in einem Gassenhauer aus den Zwanzigern, ist kein ägyptischer Gott. Rhabarber ist auch kein Obst, sondern ein Gemüse. Aber ansonsten hat es der Rhabarber in jeder Hinsicht ganz schön in sich.

Ein bis drei Meter hoch werden seine kantigen, faserigen Stängel, gekrönt von weit ausladenden, großen Blättern. Bereits seit 2700 vor Christus ist die Verwendung von Rhabarber als Heilpflanze in China dokumentiert.

Da vom Rhabarber nicht die Früchte, sondern die Stängel gegessen werden, gehört er eigentlich zum Gemüse. Weil er aber wie Obst verarbeitet und genossen wird, zählt man ihn in aller Regel zum Obst.

Rhabarber wird als Kompott oder als Kuchenbelag genossen. Während er als Arzneimittel wegen seiner vielen Mineralstoffe und seiner positiven Wirkungen auf Magen-Darm sowie Herz und Kreislauf schon seit Jahrtausenden beliebt ist, dient er als Speise erst, seit es Zucker zu erschwinglichen Preisen zu kaufen gibt. Ohne Zuckerzusatz ist der Rhabarber meist zu sauer zum Verzehr. Beliebt ist der Rhabarber vor allem wegen seiner frühen Erntezeit. Er ist ab März in aller Regel das erste frische Obst des Jahres.

Der erste Rhabarber von Denscheilmann und Wellein stammt aus Deutschland, bald folgt schon der Rhabarber aus den fränkischen Anbaugebieten.

 
Rotkraut und Weißkraut

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Für die einen ist es Kohl, für die anderen Kraut, für wieder andere Kappes. Und je nach Landstrich nennt man es Rotkohl oder Blaukraut. Dabei haben die verschiedenen Färbungen vor allem mit dem Säuregehalt zu tun - und zwar sowohl dem des Bodens wie auch dem der Zutaten und Gewürze: Da saure Böden oder Zutaten für eine eher rötliche Färbung sorgen, trägt insbesondere die Beigabe von Äpfeln zur Rotfärbung bei. 

Entscheidend ist jedoch nicht die Farbe, sondern die vielen guten Eigenschaften von Kraut bzw. Kohl. War es in der Wohlstandsgesellschaft nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren als Arme-Leute-Essen verschrien, erlebt das Kraut in den letzten Jahren geradezu eine Renaissance. Ob griechische, amerikanische oder russische Küche - das Kraut ist so universell wie kaum ein anderes Nahrungsmittel.

Beide Sorten sind typische Wintergemüse, die sich durch hohen Vitamingehalt und gute Haltbarkeit auszeichnen. Während der Rotkohl unbehandelt gelagert wird, wird der Weißkohl mittels Milchsäuregärung traditionell als Sauerkraut haltbar gemacht. Schmackhafte Rezepte für die Zubereitung sind so vielfältig, dass man ganze Kochbücher darüber schreiben könnte.

Rot- und Weißkraut von Denscheilmann und Wellein kommen aus dem Fränkischen Knoblauchsland, aber auch aus Niederbayern oder Norddeutschland.

 
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Sellerie

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m wahrsten Sinne des Wortes eine "tolle Knolle" ist der Sellerie. Als Würzsellerie, Stauden- bzw. Stangensellerie und als Knollensellerie ist er weder aus der traditionellen noch aus der modernen Küche wegzudenken.

Bereits im alten Ägypten war Sellerie so wichtig, dass er als Grabbeigabe diente. Seine Bedeutung behielt er über das Altertum und das Mittelalter bis in die heutige Zeit. Seit dem Mittelalter gilt er auch als Arzneipflanze mit stimmungsaufhellender, leicht aphrodisierender und angeblich auch potenzsteigernder Wirkung. Vor allem aber ist Sellerie ein köstlicher Genuss.

Wie der Name sagt, dient der Würzsellerie (ausschließlich die Petersilien-ähnlichen Blätter) vor allem als Gewürz.

Eine steile Karriere hat der Stauden- oder Stangensellerie (auch als Bleichsellerie bekannt) hinter sich. Als Beilage, Fingerfood, mit leckeren Dips oder als gesunde und kalorienarme Knabberei: Zur modernen Küche gehört diese - im Vergleich zur Knolle etwas mildere Sorte - unbedingt dazu.

Der "Klassiker" ist und bleibt jedoch die Knolle. Als Gemüse gekocht, als Salat oder sogar paniert und gebraten gibt es ihn. Kein Fränkisches Schäufele ohne Selleriesalat, bei keinem Festschmaus darf er fehlen und natürlich ebenso wenig bei einer guten, herbstlichen Gemüsesuppe.

Dazu kommt seine große Haltbarkeit, die ihn zum idealen Wintergemüse macht. Während der Stangensellerie nur wenige Tage gelagert werden kann, lässt sich der Knollensellerie bei sachgerechter Lagerung über Monate hinweg gut aufheben. Dazu wickelt man ihn in Zeitungspapier oder legt ihn halbbedeckt in Sand, am besten in einen dunklen, kühlen Raum.

Der Sellerie von Denscheilmann und Wellein stammt aus Deutschland, überwiegend aus fränkischen Anbaugebieten.

 
Spargel

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Das Kultgemüse schlechthin: Frisch gestochener, fränkischer Spargel, dazu junge Kartoffeln, Sauce Hollandaise und vielleicht eine zarte Scheibe gekochten Schinkens. Das Geheimnis für den besonderen Genuss, den der fränkische Spargel bietet, liegt im sandigen Boden, wie er im gesamten fränkischen Raum häufig zu finden ist. Dazu kommt im so genannten Knoblauchsland noch die richtige Mischung aus Winterkälte und mildem Klima im Frühjahr. Schon seit alters her weiß man auch um die gesundheitsförderliche Wirkung des Spargels.

Eigentlich gibt es nur einen Grund, keinen Spargel zu essen: Das mühsame Schälen. Darum bietet Denscheilmann + Wellein jetzt auch geschälten Spargel an.

In den letzten Jahren erfreut sich auch der grüne Spargel zunehmender Beliebtheit. Er kommt vorzugsweise aus dem Mittelmeerraum und bietet eine würzigere Geschmacksnote. Im Gegensatz zum weißen Spargel, der unter der Erde wächst, wird der grüne Spargel oberhalb, also im Licht, gezogen. Außerdem braucht er nicht geschält zu werden.

 
Spinat

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Zweifelsohne ist Spinat der Mythos schlechthin unter den Gemüsen. Was wurde und wird ihm nicht alles angedichtet: Besonders hoher Eisengehalt, Weckung von Wunderkräften wie beim Comic-Helden "Popey" und gleichzeitig größte Abscheu von Kindern gegen ihn. Und alles ist mehr oder weniger falsch.

Die Wahrheit ist ganz einfach: Spinat ist gesund, vielseitig und schmeckt vorzüglich.

Wenn wir von Spinat sprechen meinen wir in der Regel den so genannten "Echten Spinat", auch als Garten- oder Gemüsespinat bekannt. Diese Art gehört zur Gattung Spinacia und damit zu den Gänsefußpflanzen. Spinat ist ein einjährige krautige Pflanze mit typischen, lanzett- bis pfeilspitzenförmigen, kräftig grünen Blättern. Er kam vermutlich aus Persien über Spanien nach Europa und ist hier seit dem späten Mittelalter allgemein bekannt und verbreitet. Heute wird Spinat mit Ausnahme der Tropen weltweit angepflanzt.

Die besonderen Kräfte, die dem Spinat zugeschrieben werden, kommen nicht von ungefähr. Er enthält viele Mineralien, Vitamine und Eiweiß. Zwar enthält Spinat auch Eisen, der früher allgemein angenommene, besonders hohe Eisengehalt muss jedoch ins Reich der Legende verwiesen werden. Spinat kann sowohl püriert wie auch als Blattspinat genossen werden. Zumeist wird er vor dem Kochen kurz blanchiert, um seinen Geschmack etwas milder und runder zu machen. Neben den üblichen Gewürzen wird zur Verfeinerung kurz vor dem Servieren gerne auch ein Schuss Sahne zugegeben.

Bei Denscheilmann und Wellein sind Blattspinat, Wurzelspinat und Babyspinat erhältlich.  Während letzterer in 300 Gramm oder 500 Gramm Beuteln aus den Niederlanden kommt, stammen der Blatt- und der Wurzelspinat zu Beginn der Saison aus Italien, ab Ende März dann aus deutschen Anbaugebieten.

 
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Tomaten

Tomaten

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So herzhaft und zugleich so leicht schmeckt der Frühling. Wenn endlich wieder frische, von der Sonne verwöhnte Tomaten und Gurken auf den Tisch kommen, dann ist der Sommer nicht mehr weit. Dabei ist die Spannbreite der Zubereitungsarten und der Möglichkeiten, diese Früchte zu genießen, kaum zu überblicken: Als Salat, als Saucen, gekocht, gebraten, gegrillt, püriert, i-Tüpfelchen auf Salaten mit anderen Gemüsen... in jedem Fall immer wohlschmeckend und ein ebenso herzhafter wie gesunder Genuss. Beide Früchte haben einen extrem hohen Wasseranteil und beide sind botanisch Beeren.

Nicht umsonst heißt die Tomate noch heute Paradiesfrucht (Paradeiser in Österreich - botanisch eine Art aus der Familie der Nacht-schattengewächse: Solanum lycopersicum L.) und unmittelbar nach ihrer Verbreitung in Europa nannte man sie gar den goldenen Apfel. Der vollmundige und dennoch leichte Geschmack einer frischen, sonnengereiften Tomate ist kaum zu übertreffen - eben wie aus dem Paradies. Dabei kommt der Name wie die Frucht selbst aus Südamerika: Dort wurde sie schon seit 200 v. Chr. von den Inkas und Atzteken als "xitomatl" kultiviert.

Zusätzlich zum köstlichen Geschmack ist die Tomate, die es in Form, Größe und Farbe in vielen verschiedenen Varianten gibt, reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Kein Wunder, dass jeder Deutsche im Durchschnitt ca. 22 kg Tomaten pro Jahr verzehrt.

Ab dem Frühjahr kommen Gurken und Tomaten von Denscheilmann und Wellein aus sonnenverwöhnten deutschen Anbaugebieten.

 
Trauben

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Es ist die Speise der Götter. Keine Frucht symbolisiert so sehr die reiche Ernte des Herbstes, schenkt uns so sehr den süßen Geschmack des Nachsommers. Kein Wunder also, dass die Weintraube - die biologisch streng genommen ein Rispengewächs ist - zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit gehört. Bereits den alten Ägyptern war sie bekannt und sie wurde auch in Babylonien und Indien kultiviert.  Über 10.000 Rebsorten sind derzeit bekannt, davon eignen sich jedoch nicht alle gleichermaßen zum Verzehr als Tafeltrauben.

 

Ob auf den sanften Hügeln Attikas, ob an den Hängen des Apennin oder den Küsten Kleinasiens - die süßesten Trauben wachsen nicht in Nachbars Garten, sondern in südlichen Gefilden, in Italien, Griechenland und der Türkei. Von dort kommen auch die Trauben, die wir bei Denscheilmann und Wellein Ihnen im goldenen Herbst anbieten. Ganz nach Wunsch mit oder ohne Kern, weiß oder blau. Wer im Herbst noch einmal den ganzen Sommer auf der Zunge zergehen lassen möchte, der liegt mit Trauben goldrichtig.

 
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