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Weißkraut und Rotkraut

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Für die einen ist es Kohl, für die anderen Kraut, für wieder andere Kappes. Und je nach Landstrich nennt man es Rotkohl oder Blaukraut. Dabei haben die verschiedenen Färbungen vor allem mit dem Säuregehalt zu tun - und zwar sowohl dem des Bodens wie auch dem der Zutaten und Gewürze: Da saure Böden oder Zutaten für eine eher rötliche Färbung sorgen, trägt insbesondere die Beigabe von Äpfeln zur Rotfärbung bei. 

Entscheidend ist jedoch nicht die Farbe, sondern die vielen guten Eigenschaften von Kraut bzw. Kohl. War es in der Wohlstandsgesellschaft nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren als Arme-Leute-Essen verschrien, erlebt das Kraut in den letzten Jahren geradezu eine Renaissance. Ob griechische, amerikanische oder russische Küche - das Kraut ist so universell wie kaum ein anderes Nahrungsmittel.

Beide Sorten sind typische Wintergemüse, die sich durch hohen Vitamingehalt und gute Haltbarkeit auszeichnen. Während der Rotkohl unbehandelt gelagert wird, wird der Weißkohl mittels Milchsäuregärung traditionell als Sauerkraut haltbar gemacht. Schmackhafte Rezepte für die Zubereitung sind so vielfältig, dass man ganze Kochbücher darüber schreiben könnte.

Rot- und Weißkraut von Denscheilmann und Wellein kommen aus dem Fränkischen Knoblauchsland, aber auch aus Niederbayern oder Norddeutschland.

 

Wirsing und Bamberger Wirsing

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Wirsing ist ein so genannter Gemüsekohl aus der Gattung Kohl, lat. Brassica. Er stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion, wird aber inzwischen weltweit angebaut. Bedeutende Anbauflächen finden sich zum Beispiel in Deutschland, den Niederlanden, Belgien oder Frankreich. Wirsing gibt es als Frühjahrs- und als Herbst- oder Dauerwirsing. Daher ist er ganzjährig erhältlich und genießbar.

Eine besondere Form des Wirsings ist der Bamberger Wirsing oder Bamberger Spitzwirsing. Er unterscheidet sich vom handelsüblichen Wirsing vor allem durch sehr zarte Blätter und ein bestechendes Aroma aus. Der Bamberger Spitzwirsing ist vermutlich erst seit dem 18. Jahrhundert in unseren Breiten heimisch und wird ausschließlich von Gärtnern im Bamberger Land angebaut. Er ist eine rechte Rarität und eine erlesene Delikatesse.

Wirsing lässt sich auf vielerlei Arten zubereiten. Klassisch in der deutschen Küche ist die Zubereitung in Mehlschwitze und püriert. Mit etwas leichterer und schonenderer Zubereitung wird der Wirsing ganz einfach und im Handumdrehen zur Delikatesse.

Der Wirsing von Denscheilmann und Wellein stammt aus deutschen Anbaugebieten, der Bamberber Wirsing ausschließlich aus dem Bamberger Umland.

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Zwetschge!

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Kaum ein Obst ist so weit verbreitet und wird vor allem auf so vielfältige Art und Weise genossen wie die Zwetschge. Und seit dem Buch vom "Räuber Hotzenplotz" wissen wir, dass Kasperl nicht einmal mit dem Kaiser von Konstantinopel tauschen würde, wenn es dort nicht Zwetschgenkuchen mit Schlagsahne gäbe. Nicht nur auf Kuchen, auch als Kompott, Mus, Marmelade oder Zwetschgenknödel ist die blaue Steinfrucht beliebt. Auch die feine Küche hat die Zwetschge für raffinierte Desserts wieder entdeckt. Geradezu legendär ist der Zwetschgenbrand Slivovic. Und natürlich sind Zwetschgen auch frisch einfach ein Genuss.

Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume und gehört damit zu den Rosengewächsen. Im Gegensatz zur echten Pflaume ist die Zwetschge weniger rundlich, hat deutlich ausgeprägte Spitzen, ist von dunkelblauer Farbe und die Frucht lässt sich leicht vom Kern, dem Stein, lösen.

Die Zwetschgen bei Denscheilmann und Wellein stammen frisch geerntet aus fränkischen und badischen Plantagen und eignen sich für jeden Genuss.